Veszprémi Szakképzési Centrum Ipari Szakgimnáziuma
„Nevelni és tanítani”
8200 Veszprém, Iskola u. 4. OM kód: 203066
Tel.: 88-560-630
E-mail: isk@ipariszakkozep.hu

Die Geschichte der Schule

Unsere Schule, Ipari Fachmittelschule und Gymnasium befindet sich im Herzen von Veszprém. Ihr Hauptgebäude war ursprünglich das Ordenhaus der Englischen Fräulein, das im neogotischen Stil gebaut wurde. Die ältesten Teile des Ordenhauses sind 150 Jahre alt.

Unsere Schüler mögen sehr das altertümliche Gebäude, auf dessen Flur in den Pausen wimmelndes Schülerleben herrscht, aber die Abendfestbeleuchtung des Maschinenbauflurs oder die romantischen Treppenhäuser sind auch sehr stimmungsvoll. Die Schule hat auch neue Gebäudeteile, die sich mit dem Wuchs der Gesamtzahl der Schüler und mit dem Wuchs der neuen Fächer vergrössert haben. Ein Teil der Sportstunden befindet sich in der innerstädtischen Sporthalle.

Unsere Schule wurde im Jahre 1949 als Technikum für Chemieindustrie gegründet, und erst im Jahre 1953 haben die ersten Techniker ihren Abschluss gemacht. Die Schule hat im Laufe der vorigen Jahrzehnten viel durchgemacht. 1958 wurde die Bildung für Aluminiumindustrie und 1981 wurde die Bildung für Fernmeldetechnik gestartet. Ab 1969 wurde die Schule eine Fachmittelschule und im Jahre 1985 wurde die Bildung für Techniker wieder angefangen. Unsere jetzige Fachausbildung wurde 1992 mit der Unterstützung der Weltbank gefördert. Unser ältestes Fach ist das Fach für Chemieindustrie. Heute ist die Nachfrage für die Chemiker immer grösser geworden. Wir haben sechs sehr gut ausgestattete Laboratorien, wo wir die Berufspraktikum der Schüler sichern können. Die Schüler werden am Ende des 13. Jahrganges Chemielaboranten .

Unser Fach für Maschinenbau entwickelte sich aus der Bildung für Aluminiumindustrie heraus. In unseren Lehrwerkstätten arbeiten die Schüler nicht nur mit herkömmlicher Handzerspanung oder mit Drehbank sondern auch mit der modernsten CNC-Technologie, mit Führungstechnologie, und mit der CAD Programmierung. Sie werden am Ende des 13. Jahrganges Techniker für Produktionstechnologie.

Der Vorgänger des Faches Informatik war das Fach für Fernmeldetechnik. Jetzt haben wir sechs sehr modern ausgestattete Computerräume. Am Ende des 13. Jahrganges bekommen die Schüler einen Schulabschluss über Internetanwendungsentwickler, aber sie haben die Möglichkeit, an einem Kurs teilzunehmen, damit können sie ein internationales Zeugnis über CCNA Netzwerkadministratoren beschaffen.

Unser neuestes Fach ist der Umweltschutzmessungstechniker. Sie nehmen nicht nur an den biologischen und chemischen Laboruntersuchungen sondern auch ausserhalb der Schule an Geländeübungen teil.

Unsere Schule ist Mitglied von Pannon TISZK (regionale Integrationszentrale für Fachausbildung), diese Zentrale schliesst die Veszpremer Fachausbildungsinstituten und die Pannon Universität zusammen. In Fachrichtungen für Chemie und Maschinenbau werden die verschiedenen Fähigkeiten (Kompetenzen) mit Gruppenarbeit und mit kommunikativen Mitteln entwickelt. Diese Methode fördert die individuellen Fertigkeiten und die Zusammenarbeit der Schüler. An der landesweiten Kompetenzmessung haben unsere Schüler sowohl in Leseverstehen als auch in Mathematik über Durchschnitt geleistet, und sogar unter den Fachmittelschulen sind unsere Schüler zu den Besten geraten.

Wir haben auch Klassen mit dem nullten Schuljahr, wo die Schüler die deutsche oder englische Sprache in erhöhter Stundenzahl lernen.

Nach unseren Sportergebnissen waren wir in den letzten Jahren landesweit unter den ersten zwanzig Mannschaften, deshalb empfängt die Schule jeden guten Sportler. Unsere Schüler, die Handball spielen, bilden den grössten Teil der Jugendmannschaft MKB Veszprém. Bei uns haben die hervorragenden Spieler des ungarischen Handballsports Schluss gemacht, wie zum Beispiel Péter Gulyás, der auch unsere Schule besuchte, und er ist der Außenstürmer von MKB.

Die Schülerselbstverwaltung vertritt nicht nur die Interessen der Schüler, sondern sie organisiert Freizeitprogramme für die Schüler und macht das Schulradio.

Zur Tradition der Schule gehört das kulturelle Fest Alma Mater, wo alle Schüler die Möglichkeit haben, ihr Können vorzustellen. Der Bandweiheball, wo sich die Abiturienten mit ihren Eltern zusammen darauf freuen, dass die Schüler bald das Abitur ablegen werden, und der Walzer bleibt auch eine wunderschöne Erinnerung für das ganze Leben. Der Herr Lehrer László Egyed regte das Radnóti-Fest an, das seit dieser Zeit eine Tradition ist.

Unsere Schule ist berühmt für ihre Kinderorientiertheit. Unser Lehrerkollegium ist jung, dynamisch und gut gebildet. Unsere Kollegen beschäftigen sich mit den Kindern nicht nur in den Stunden, sondern sie halten nachmittags Begabtenförderungs- und Nachhilfestunden, und die Lehrer beteiligen sich aktiv an den kulturellen Programmen in der Schule. Solche Programme sind zum Beispiel der Wettbewerb über das Leben und Werke von Radnóti, und das Weihnachtskonzert, wo auch der Lehrerchor von Jahr zu Jahr auftritt.

Unsere Bibliothek ist eine der grössten Schulbibliotheken im Komitat, der Bibliothekssaal ist der schönste Raum in der Schule, und hat 42 000 Bände. Wir benutzen ihn nicht nur als eine Bibliothek, sondern hier werden auch Schulfeste, Konferenzen und Ausstellungen veranstaltet.

Für die Schüler organisieren wir nicht nur Programme in der Schule, sondern auch jedes Jahr Skilager in Österreich, und jeden Sommer Wasserlager an der Obertheiß. Beide Lager sind eine gute Möglichkeit für die Ausspannung und so können die Schüler und die Lehrer einander näher kennen lernen.

Wir sind stolz auf unsere Ergebnisse. An den beruflichen Studienwettbewerben kommen die Schüler ins Finale, und die Besten belegen jedes Jahr den ersten, zweiten oder den dritten Platz. Auf dem kulturellen Fest Helikon treten unsere Schüler und auch die Schülerbühne erfolgreich auf. Von der Schülerolympiade kommen unsere Jugendlichen jedes Jahr mit Medaillen zu Hause an.

Unsere Schule begann im Herbst 2008 internationale Beziehungen auszubauen. Wir haben mit dem Janusz Korczak Lyzeum in Boleslawiec (Polen) einen Partnerschaftsvertrag unterschrieben. Das ermöglicht uns, die polnische Kultur näher und ausführlicher kennen zu lernen, und so können auch die polnischen Schüler unser Land Ungarn entdecken.